Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Interessierte!

Im Namen der Dresdner Dampfeisenbahn AG möchte ich Sie recht herzlich begrüßen und Ihnen unsere 1997 gegründete kleine Aktiengesellschaft mit folgendem Lagebericht kurz vorstellen. Falls Sie Interesse an der wirtschaftlichen Situation unseres Unternehmens haben, empfehle ich Ihnen unsere Quartalsberichte, in denen wir stets aktuell unsere Bilanz veröffentlichen.

Und sollten sich darüber hinaus noch Fragen ergeben, die auch unsere Website nicht ausreichend beantwortet, schicken Sie mir einfach eine E-Mail unter: boernig@dresdner-dampfeisenbahn.de . Ich nehme mir gern die Zeit, diese persönlich zu beantworten.   

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Börnig, Vorstand Dresdner Dampfeisenbahn AG

 


 

Lagebericht:
(zuletzt aktualisiert am 6.7.2011)


Im Eigentum der Dresdner Dampfeisenbahn AG (DDAG) befindet sich der Traditionsbahnhof Radeburg - Zielbahnhof der 1884 erbauten Lößnitzgrundbahn. Die Geschäftstätigkeit der AG konzentriert sich auf Aktivitäten, die einer Vermietung bzw. Verpachtung der Bahnhofsimmobilie förderlich sind. Angestrebt wird eine konsequente Einbindung des Gebäudes in die touristische Entwicklung der Lößnitzgrundbahn.

Die Lößnitzgrundbahn ist eine der fünf erhaltenen sächsischen Schmalspurbahnen, auf denen noch heute ein täglicher Regelverkehr unter Dampf stattfindet. Betreiber der Strecke ist die Sächsische Dampfeisenbahn GmbH (SDG). Die Lößnitzgrundbahn zeichnet sich durch die unmittelbare Nähe zur Landeshauptstadt Dresden und den flexiblen zusätzlichen Traditionsbetrieb mit einsatzbereiten historischen Fahrzeugen aus dem Bestand des Traditionsbahnvereins Radebeul und des Verkehrsmuseums Dresden aus.

Auf dem Gelände des Startbahnhofes der Lößnitzgrundbahn in Radebeul Ost investiert die SSB-Immobilien GmbH & Co KG, in deren Eigentum sich der aufwändig sanierte Güterboden befindet. Das Gebäude wird unter dem Namen „eventLOKation“ als Veranstaltungsstätte vermarktet und darüber hinaus als Schmalspurbahnmuseum genutzt. Die Veranstaltungsorte der SSB und der DDAG sind durch die 16,5 km lange Schmalspurbahnstrecke direkt miteinander verbunden. Synergien durch eine abgestimmte Vermarktung der Zielpunkte wurden bisher nicht genutzt.

Die Dresdner Dampfeisenbahn AG verzichtet weitestgehend auf die Aufnahme von Fremdkapital und bevorzugt die Finanzierung der Investitionen in den Bahnhof durch Eigenmittel nach Kassenlage (Eigenkapitalquote: 94,3% zum Bilanzstichtag 31.12.2010).
Diese Finanzierungsform ermöglichte bisher eine sanfte Teilsanierung des historischen Gebäudes, mit den Schwerpunkten auf Dächer und die technische Innenausstattung. Der von Gästen und Publikum als erhaltenswertes und ansprechendes Alleinstellungsmerkmal gelobte nostalgisch gemütliche Charme des Güterbodens soll in seiner Ursprünglichkeit bestehen bleiben.





Der Traditionsbahnhof Radeburg ist seit November 2008 an Frank Mietzsch verpachtet, der das Gebäude als Veranstaltungs- und Kulturbahnhof betreibt. Die wirtschaftliche Entwicklung des Bahnhofs liegt nach der zweijährigen Anlaufphase unter den Erwartungen. Es ist bisher nicht gelungen, den Zielbahnhof Radeburg in die Vermarktungskonzepte des Streckenbetreibers für den Abschnitt Moritzburg-Radeburg einzubinden. Leere bzw. massiv unterbesetzte Züge sind im gegenwärtigen Regelverkehr der akzeptierte Normalzustand, was den Aufbau eines touristisch geprägten Tagesangebotes im Bahnhof Radeburg nach wie vor erschwert.


Ausblick:

Die Problematik des unbefriedigenden Regelbetriebs und die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten einer touristischen Entwicklung des Bahnumfeldes wurden dem sächsischen Wirtschaftsministerium von betroffenen Streckenanliegern, u. A. dem Verein zur Förderung sächsischer Schmalspurbahnen e.V. (VSSB), erfolgreich vermittelt. Als Konsequenz plant Sachsens Wirtschafsminister Sven Morlock die Zusammenfassung sämtlicher Sächsischer Schmalspurbahnen zu einer einzigen Betriebsgesellschaft, die mittels einer pauschalen Förderung für einen touristisch geprägten Dampfbetrieb mit attraktiven Zusatzangeboten mehr Flexibilität erhalten und nicht mehr dem starren Regelbetrieb unterworfen sein soll.
Wir verbinden mit diesem Plan die Hoffnung auf eine touristische Wiederbelebung des Streckenabschnitts Moritzburg-Radeburg und setzen in diesem Fall auf eine verstärkte Einbindung des Zielbahnhofes der Lößnitzgrundbahn.
 


 
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Dresdner Dampfeisenbahn AG
Robert-Matzke-Str. 9
01127 Dresden
Tel.: 0351-40765086

www.dresdner-dampfeisenbahn.de

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Handelsregister Dresden: HRB 16044
Vorstand: Andreas Börnig
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Ulrich Münzer