14.09.2003

Dresdner Dampfeisenbahn AG
Aktionärsbrief September 2003


Sehr geehrte Aktionäre,
liebe Freunde der Dresdner Dampfeisenbahn AG,

wie im letzten Aktionärsbrief erläutert, waren die Finanzierungsideen der kontaktierten Fördererinstitutionen für das Bahnhofsprojekt bislang wenig hilfreich.
Mit einem innovativen Angebot überraschte uns jetzt die Sächsische Aufbaubank.

Das sehr kooperative Beraterteam der SAB schlug in Anbetracht der gegenwärtigen Zurückhaltung der Kreditinstitute vor, die Finanzierungslücke Banken-unabhängig im Rahmen einer Kapitalerhöhung zu schließen. Um diesen Vorgang zu unterstützen, kann bei der SAB ein Förderantrag eingereicht werden, auch wenn die Gesamtfinanzierung noch nicht gänzlich sichergestellt ist. Der Fehlbetrag wird vorübergehend als „Eigenmittel aus noch durchzuführender Kapitalerhöhung“ ausgewiesen. Mit einem – aller Wahrscheinlichkeit nach – positiven Bescheid durch die SAB entstünde unserem Unternehmen dann ein 36- Monate geltender Rechtsanspruch auf die beantragten Fördermittel, der als positives Argument in einem Emissionsprospekt angeführt werden kann. Darüber hinaus ist eine vorzeitige Investition der bereits vorhandenen Gelder ohne Gefährdung des Fördermittelanspruches möglich. Die Sicherstellung der Gesamtfinanzierung muss erst unmittelbar vor Auszahlung der GA-Gelder (Gemeinschaftsaufgabe Ost) nachgewiesen werden.

Allerdings ist auch bei einer 100%-igen Eigenkapitalfinanzierung die Beantragung der Fördermittel über eine begleitende Hausbank vorgeschrieben. Auf Grund der notwendigen Vorortüberwachung kann diese Aufgabe leider nicht unsere Interimsbank, die Kreissparkasse Soltau, übernehmen. Wir werden uns deshalb in den nächsten Wochen noch einmal mit einigen regionalen Kreditinstituten zwecks einer Kooperation ohne Kreditrisiken in Verbindung setzen.


Mit freundlichen Grüßen
Jana Sperling

 


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