Sehr geehrte Aktionäre,
liebe Freunde der Dresdner Dampfeisenbahn AG,
wie im letzten Aktionärsbrief erläutert, waren die Finanzierungsideen der kontaktierten
Fördererinstitutionen für das Bahnhofsprojekt bislang wenig hilfreich.
Mit einem innovativen Angebot überraschte uns jetzt die Sächsische Aufbaubank.
Das sehr kooperative Beraterteam der SAB schlug in Anbetracht der gegenwärtigen
Zurückhaltung der Kreditinstitute vor, die Finanzierungslücke Banken-unabhängig im
Rahmen einer Kapitalerhöhung zu schließen. Um diesen Vorgang zu unterstützen, kann bei
der SAB ein Förderantrag eingereicht werden, auch wenn die Gesamtfinanzierung noch nicht
gänzlich sichergestellt ist. Der Fehlbetrag wird vorübergehend als Eigenmittel aus
noch durchzuführender Kapitalerhöhung ausgewiesen. Mit einem aller
Wahrscheinlichkeit nach positiven Bescheid durch die SAB entstünde unserem
Unternehmen dann ein 36- Monate geltender Rechtsanspruch auf die beantragten
Fördermittel, der als positives Argument in einem Emissionsprospekt angeführt werden
kann. Darüber hinaus ist eine vorzeitige Investition der bereits vorhandenen Gelder ohne
Gefährdung des Fördermittelanspruches möglich. Die Sicherstellung der
Gesamtfinanzierung muss erst unmittelbar vor Auszahlung der GA-Gelder
(Gemeinschaftsaufgabe Ost) nachgewiesen werden.
Allerdings ist auch bei einer 100%-igen Eigenkapitalfinanzierung die Beantragung der
Fördermittel über eine begleitende Hausbank vorgeschrieben. Auf Grund der notwendigen
Vorortüberwachung kann diese Aufgabe leider nicht unsere Interimsbank, die Kreissparkasse
Soltau, übernehmen. Wir werden uns deshalb in den nächsten Wochen noch einmal mit
einigen regionalen Kreditinstituten zwecks einer Kooperation ohne Kreditrisiken in
Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Jana Sperling
Aktionärsbriefe im Archiv
Homepage: http://www.dresdner-dampfeisenbahn.de