| 14.06.2002 Dresdner
Dampfeisenbahn AG
Aktionärsbrief Juni 2002
Sehr geehrte Aktionäre,
sehr geehrte Zeichnungsaktionäre,
liebe Freunde der Dresdner Dampfeisenbahn AG,
heute möchte ich meinen Aktionärsbrief
mit einigen Informationen über das Projekt Stadtmodell Dresden" beginnen:
Meine Bildrecherchen sind innerhalb der letzten vier Wochen sehr erfolgreich verlaufen.
Ich habe mittlerweile ca. 1.500 Fotos in einer Datenbank strukturiert und konnte mich
bereits auch in weniger bekannte Straßenzüge der Dresdner Altstadt vorarbeiten. Für den
auf zwei Jahre veranschlagten Bau des gesamten Stadtmodells werden wir nach ersten
Schätzungen ungefähr 20.000 Bildnachweise benötigen, deren Beschaffung innerhalb dieses
Zeitraumes parallel zu den Fortschritten in der Modellbauabteilung erfolgen wird. Bei
meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass insbesondere Privatarchive und Antiquariate
über sehr schöne und detailgetreue Fotos und Ansichtskarten verfügen, welche der
Dresdner Dampfeisenbahn AG für ihr Projekt Veranstaltungshalle Radeburg mit
Stadtmodell Dresden" auch gern geliehen werden. An dieser Stelle noch mal ein
Herzliches Dankeschön an die Eigentümer . Mit Hinsicht auf das stete anwachsen unserer
Datenbank rückt der Baubeginn des Dresden-Modells ebenfalls immer näher. Wir haben
deshalb im Mai einen Modellbauplaner, Herrn Edgar Warnecke, beschäftigt, der den Bau und
den Betrieb des Stadtmodells langfristig betreuen soll (weitere Informationen über Edgar
Warnecke finden Sie auf unserer Kontaktseite).
Für Diskussionsstoff sorgt bei uns derzeit die Materialauswahl - bzw. die Bauweise der
Gebäude. Fest steht aber schon mal eins: Wir werden keine handelsüblichen
Kunststoffbauelemente verwenden, da diese unseren Anforderungen leider nicht gerecht
werden. Unsere Gebäude sollen in filigraner Handarbeit einzeln von Modellbau(Künstlern)
gefertigt werden, um der wunderbaren Barockarchitektur Dresdens und der individuellen
Atmosphäre dieser Stadt gerecht werden zu können und den Modellbaufreunden alternative
Fertigungstechniken vorzustellen. Deshalb gehen unsere Vorstellungen bei der Realisierung
des Stadtmodells in Richtung eines künstlerischen Modellbaus mit formbaren Materialien.
Zur Klärung von Detailfragen werde ich in den nächsten Wochen mit einigen kreativen
Werkstätten und der Kunsthochschule Dresden Kontakt aufnehmen und mich vor Ort über die
Möglichkeiten der Materialauswahl und der Bauweise informieren.
Was ist sonst noch passiert?
Große Aufregung herrschte in den letzten zwei Wochen in der wirtschaftlichen Abteilung
unseres Unternehmens. Recht überraschend wurde uns von der Deutschen Bahn AG mitgeteilt,
dass der Radeburger Traditionsbahnhof nach mittlerweile zwei Jahren nun endlich vermessen
sei und der Eigentumsübergang erfolgen könne. Um das für den Kaufpreis nötige Geld zu
beschaffen, hat unsere Geschäftsleitung in einer Blitzaktion eine Erhöhung des
Grundkapitals von 51.129,19 Euro auf 130.000,19 Euro durchgeführt und drei neue
Aktionäre an der Dresdner Dampfeisenbahn AG beteiligt. An dieser Stelle ein Herzliches
Willkommen an unsere neuen Anteilseigner und ein Herzliches Dankeschön an das Notariat
Heckschen und van de Loo" für die kompetente Beratung und die schnelle
Beurkundung.
Leider verzögert sich der Eigentumsübergang des Bahnhofes dennoch ein wenig, da von
Seiten der Deutschen Bahn AG hinsichtlich der Erfüllung ihrer vertraglichen Bedingungen
noch einige offene Fragen zu klären sind, über die ich Ihnen derzeit bedauerlicherweise
nichts näheres mitteilen darf.
So viel zu den Ereignissen des letzten Monats. Mein nächster Aktionärsbrief erscheint
dann im Juli.
Viele Grüße
Jana Sperling
Homepage: http://www.dresdner-dampfeisenbahn.de
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